Als Fachanwalt / Fachanwältin für Arbeitsrecht in Göppingen und in Kirchheim unter Teck …

… sind unsere drei Arbeitsrechtler besonders erfahrene und ausgewiesene Experten. Wir beraten und vertreten sowohl Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Geschäftsführer als auch Arbeitgeber in allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen, wie z.B. der Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch fristlose Kündigung, ordentliche Kündigung oder Aufhebungsvertrag, der Überprüfung von etwaig unwirksamen Kündigungen im Wege der Kündigungsschutzklage, dem Verhandeln einer Abfindung, der Erstellung und Überprüfung von Arbeitszeugnissen und vielem mehr. Mit 3 Fachanwälten für Arbeitsrecht besitzen wir eines der größten Arbeitsrechtsteams aller Anwaltskanzleien in den Landkreisen Esslingen und Göppingen. Gleich ob bei den umliegenden Arbeitsgerichten in Stuttgart, Reutlingen, Ulm oder bundesweit – wir vertreten Ihre Interessen bei allen deutschen Arbeitsgerichten, Landesarbeitsgerichten oder beim Bundesarbeitsgericht.

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Haben Sie eine Kündigung erhalten?

Kündigung - PLATO Rechtsanwälte Kirchheim Göppingen

Immer wieder gibt es größere Kündigungswellen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen: Die Firmen bauen teilweise mehrere hundert Arbeitsplätze ab. Der Ablauf ist in der Regel immer der gleiche: Es werden Aufhebungsverträge und so genannte 3-seitige Verträge (die den Übergang des Arbeitsverhältnisses in eine Transfergesellschaft regeln) angeboten. Im Fall der Weigerung des Arbeitnehmers werden dann betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. Wir vertreten regelmäßig betroffene Arbeitnehmer. Gerne können Sie sich daher an uns wenden, wenn wir Sie beraten und/ oder unterstützen sollen.

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber stellt für den Arbeitnehmer zumeist eine Ausnahmesituation dar. Man fühlt sich ungerecht behandelt und sieht sich mit Arbeitslosigkeit und Einkommensverlust bedroht. In dieser Situation ist schnelles Handeln gefragt, da nach dem Kündigungsschutzgesetz innerhalb von nur drei Wochen ab Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage bei dem zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden muss. Wird diese Frist verpasst, besteht in der Regel keine Möglichkeit mehr gegen die Kündigung vorzugehen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Kündigung überhaupt rechtmäßig war oder nicht.

Nur eine Kündigungsschutzklage gibt dem Arbeitnehmer eine gute Verhandlungsbasis für eine Abfindung oder sonstige Regelungen (z.B. Freistellung, ein gutes Arbeitszeugnis). Arbeitgeber lassen oftmals ihre Kündigung ungern gerichtlich überprüfen und sind daher eher bereit, einer Abfindungslösung zuzustimmen. Bei Erhalt einer Kündigung sollten Sie sich daher schnellstmöglich von einem unserer Fachanwälte für Arbeitsrecht in Göppingen oder Kirchheim unter Teck im Hinblick auf die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage beraten lassen.

Wurde Ihnen ein Aufhebungsvertrag angeboten?

Es kommt immer wieder vor, dass dem Arbeitnehmer bei Differenzen mit dem Arbeitgeber unvermittelt ein so genannter Aufhebungsvertrag vorgelegt wird. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Der Aufhebungsvertrag dient nämlich erfahrungsgemäß in erster Linie den Interessen des Arbeitgebers. Denn durch einen Aufhebungsvertrag vermeidet der Arbeitgeber das Risiko, dass der Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage erhebt und das Arbeitsgericht die Kündigung als unwirksam bewertet. Keinesfalls sollte man also einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, ohne sich zuvor rechtlich in unserer Kanzlei in Kirchheim unter Teck oder in Göppingen durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten zu lassen. Statt sofort zu unterschreiben, sollte man sich vom Arbeitgeber Bedenkzeit erbeten. Wird keine Bedenkzeit gewährt und so der Druck auf den Arbeitnehmer erhöht, ist dies ein klares Indiz dafür, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer übervorteilen möchte. Hier ist also Vorsicht geboten!

Ein Aufhebungsvertrag regelt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses endgültig. Ist der Aufhebungsvertrag erst einmal unterschrieben worden, ist ein Widerruf oder eine Anfechtung, z.B. wegen arglistiger Täuschung, ist in der Regel nicht mehr möglich. Neben dem Verzicht auf Kündigungsschutz droht dem Arbeitnehmer u.a. eine Sperrzeit durch die Agentur für Arbeit, weil er an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses aktiv mitgewirkt hat. Auch besteht die Gefahr, dass ein Teil einer vereinbarten Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird.

Richtig ausgestaltet kann ein Aufhebungsvertrag bzw. ein Abwicklungsvertrag jedoch durchaus für beide Seiten vorteilhaft sein. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen unsere Rechsanwälte / Fachanwälte für Arbeitsrecht worauf es ankommt und wie man eine Beendigungslösung am sinnvollsten gestaltet. Melden Sie sich bei uns in Göppingen oder in Kirchheim unter Teck, bevor Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben!

Haben Sie Anspruch auf eine Abfindung?

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass der Arbeitgeber bei Ausspruch einer Kündigung immer verpflichtet ist, dem Arbeitnehmer eine Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes zu zahlen. Denn tatsächlich besteht nur in sehr wenigen Ausnahmefällen ein Anspruch auf eine Abfindung. Vielmehr ist die Abfindung in den allermeisten Fällen das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Zuge einer Beendigungslösung durch einen Aufhebungsvertrag oder Abwicklungsvertrag oder im Rahmen einer Kündigungsschutzklage nach vorangegangener Kündigung durch den Arbeitgeber.
Wichtig: Nur durch die rechtzeitige Erhebung einer Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht wird der Druck auf den Arbeitgeber aufgebaut, der benötigt wird, um eine Abfindung und ggfls. noch weitere Beendigungsmodalitäten (wie z.B. eine Freistellung, ein gutes Arbeitszeugnis) auszuhandeln. Ist die gesetzliche Klagefrist von 3 Wochen seit Zugang der Kündigung erst einmal verstrichen, ist der Arbeitgeber üblicherweise nicht mehr bereit eine Abfindung zu bezahlen.
Für die Höhe des Abfindung spielt der Grad an Kündigungsschutz, den der Arbeitnehmer konkret genießt sowie der Kündigungsgrund, eine entscheidende Rolle. Denn der Arbeitgeber wird umso mehr gewillt sein, eine Abfindung zu zahlen, je länger der Arbeitnehmer bereits im Betrieb arbeitet und je weniger der Arbeitnehmer selber zu der Kündigung Anlass gegeben hat.
Häufige Berechnungsformel (die so genannte Regelabfindung) ist ein halbes Bruttogehalt pro Beschäftigungsjahr (= Faktor 0,5). Letztlich ist eine Abfindung zwischen den Parteien aber frei verhandelbar und deshalb nach oben (und unten!) offen. Als erfahrene Fachanwälte für Arbeitsrecht in Göppingen und in Kirchheim unter Teck beraten wir Sie umfassend darüber, ob und wie Sie bei einer Kündigung oder in sonstigen Fällen der Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses eine Abfindung erhalten können.

Ihre Ansprechpartner:

Rechtsanwalt / Fachanwalt für Arbeitsrecht Axel Klapatat Göppingen Kirchheim Teck

Axel Klapatat
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwältin für Arbeitsrecht Julia Spork Kirchheim Teck

Julia Spork
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt / Fachanwalt für Verkehrsrecht / ADAC Vertragsanwalt Kirchheim Teck Florian Rieleder

Florian Rieleder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Oktober 2021 - Bewertungen im Arbeitsrecht PLATO Rechtsanwälte in Göppingen Kirchheim auf www.anwalt.de

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